Antihaft-Pfannen… Wie wählt man die richtige?

Eines muss man vorab sagen. Um die richtige Pfanne zu finden, verlässt man sich am besten auf die eigene Erfahrung, oder noch besser, auf den Händler eures Vertrauens - Schönhuber Franchi ;-), der von Berufs wegen immer über die aktuellsten Neuigkeiten Bescheid weiß.

 

Wie in allen anderen Lebensbereichen haben die technologischen Entwicklungen auch vor der Küche nicht halt gemacht, und so jagt eine neue Anwendung von Antihaft-Materialien für Töpfen und Pfannen auch schon die nächste. Fakt ist, dass jedes Material seine besonderen Eigenschaften hat und sich dadurch mehr oder weniger gut für verschiedene Kochmethoden eignet.

 

In diesem Artikel wollen wir etwas Klarheit in Bezug auf die zwei meist verbreiteten Antihaft-Töpfe oder Pfannen auf dem Markt schaffen. damit die Wahl dieses unverzichtbaren Kücheninstrumentes leichter fällt und auch dementsprechend Spaß macht.

 


TEFLON

Zuallererst sei gesagt, dass Teflon, sofern es den europäischen Standards entspricht und korrekt gehandhabt wird, ein völlig unbedenkliches Material ist. Diese Thematik werden wir im Übrigen in einem Artikel vertiefen, der demnächst auf diesem Blog erscheinen wird. Vorerst genügt es uns zu wissen, dass Teflon bei Temperaturen unter 260°C stabil ist und somit keinerlei potentiell schädliche Substanzen freisetzt.

Zumal der Rauchpunkt der allermeisten Speiseöle deutlich tiefer liegt (natives Olivenöl: 210°C) kann man also beruhigt sein, und wenn man nicht gerade eine spezielle Vorliebe für verkohlte Speisen hat sind Pfannen und Töpfe mit Teflon-Beschichtung ideal für den Gebrauch in der Küche.

 

KERAMIK

Die Antihaft-Beschichtung aus Keramik ist eine der jüngsten Errungenschaften des Sektors, die im Fährwasser der Frage um die Eigenschaften von Teflon entwickelt wurde. Seine wichtigste Eigenschaft ist die Toleranz von Temperaturen bis zu 400°C - deutlich höher also als bei Teflon. Die Antihaft-Fähigkeit ist hingegen geringer, daher eignet sich diese Art der Beschichtung bestens fürs Braten oder knusprige Zubereitungen (auch Frittieren), aber nicht für völlig fettfreies Kochen, da nur ein bisschen Öl das Anhaften der Speisen vermeiden kann.

Kurios: Keramik-Beschichtungen sind zumeist nur deshalb weiß, um sie vom Teflon zu unterscheiden; dennoch kann keramikbehaftetes Kochgeschirr auch dunkelfarbig sein.

 


Warum haben die besten Pfannen einen besonders dicken Boden?

Es ist eine Frage der Leitfähigkeit. Ob es ums Kochen geht oder um Stromkabel: Jede Substanz hat eine mehr oder weniger ausgeprägte Fähigkeit, Wärme zu leiten. Im Küchengebrauch ist Silber das leitfähigste Material, gefolgt von Kupfer, Gold, Aluminium oder etwa Gusseisen und Stahl, die eine weit niedrigere Wärmeleitfähigkeit haben.

Die Fähigkeit eines Materials, Hitze weiterzuleiten, also sich einheitlich davon durchdringen zu lassen und schnell auf Temperaturvariationen zu reagieren steigt mit zunehmender Materialdicke.

Beim Kochen valorisiert ein starker Topfboden daher die Wärmeleitfähigkeit des Materials, aus dem er besteht, ob es sich nun um einen guten Leiter handelt, wie Aluminium (ausgezeichnet für schnelle Zubereitungen) oder um einen schlechten, wie etwa Speckstein, der ideal für andere Kochformen (zum Beispiel Suppen) ist.

 

DER TIPP VON Schönhuber Franchi

Zu den aktuellsten Neuigkeiten des Marktes gehört die Antihaft-Pfanne ProfiResist von WMF, die erste ihrer Art mit außerordentlicher Haltbarkeit. Dieser Topf 

wurde entwickelt, indem die beschichteten Teile mit einer Art Netz aus Edelstahl 18/10 Cromargan® bestückt wurden; es ist leicht erhöht, schützt so vor Kratzern und bewahrt die Antihaft-Versiegelung. Ein mehrschichtiges, innovatives System, das die bestehenden Technologien optimiert und das Konzept Pfanne neu interpretiert.

 

 


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