Teflon – ja oder nein?

Diese Frage stellt sich – zumindest seit einigen Jahren – unweigerlich jedem, der den Kauf einer Antihaft-Pfanne ins Auge fasst. Grund genug, um diesbezüglich etwas Klarheit zu schaffen!

Alles begann 2003 mit einer Studie der amerikanische Umweltschutz- und Forschungsorganisation EWG (Environmental Working Group), die die Forderung enthielt, Materialien mit Teflon-Bestandteilen als gefährlich für Menschen und Vögel zu kennzeichnen. Daraufhin kam es in einigen Ländern zu einer Art Teflon-Phobie: Die Meinung, der Einsatz von Teflon in der Küche sei gesundheitsschädlich, war weit verbreitet.

 

Stellen wir zunächst eines klar: Teflon ist sicher.

Die Studie der EWG enthielt absolut korrekte Überlegungen aus umwelttechnischer Sicht und konnte so erreichen, dass zahlreiche Teflon-Hersteller auf umweltfreundlichere Verarbeitungstechniken umstiegen.

Die unbegründete Panik in Verbindung mit der Verwendung von Teflon in der Küche war allerdings in erster Linie auf die Spekulationen einiger Medien zurückzuführen. In der Tat traten in der Folge zahlreiche wissenschaftliche Einrichtungen und Verbraucherschutz-Organisationen auf den Plan, um diese Ängste wieder einzudämmen (hier etwa ein Artikel der Verbraucherzentrale Südtirol).

Teflon pan

Was ist Teflon?

Polytetrafluorethylen (PTFE), besser bekannt als Teflon®, wurde 1938 von einem amerikanischen Chemiker entdeckt und ist eines der gleitfähigsten Materialien überhaupt. Unbehandelt präsentiert es sich als weißes, geruchloses Pulver, dem kein Lösungsmittel etwas anhaben kann.

 

Anfangs dauerte es einige Zeit, bis man seine verschiedenen Anwendungsmöglichkeiten erkannte, die sich mittlerweile über unzählige Bereiche erstrecken: von der Informationstechnik über die Mechanik (Teflon reduziert die Reibung zwischen Zylinder und Kolben) bis hin zur Chirurgie (Verwendung in Prothesen, mittlerweile allerdings von technologischeren Materialien überholt) und zur chemischen Industrie, aufgrund seiner großen Beständigkeit gegenüber ätzenden Flüssigkeiten. 1960 stimmte die amerikanische Food & Drug Administration (FDA) seiner Verwendung auch in Kontakt mit Nahrungsmitteln zu, und so begann der Siegeszug der Pfannen mit Teflon-Beschichtung rund um die Welt.


PTFE versus PFOA

PTFE ist das wissenschaftliche Kürzel, das für Teflon steht. PFOA hingegen ist eine Säure mit schädlicher Wirkung auf Umwelt und Menschen, die früher im Verarbeitungsprozess von Teflon verwendet wurde und zum Teil auch heute noch verwendet wird.

Hier betreten wir das Terrain der US-amerikanischen Forschung; deren Ziel war es, die Herstellerfirmen von Teflon (das einzige multinationale Unternehmen in den USA, das Teflon herstellt, ist DuPont) zu einer Eindämmung der Umweltbelastung zu bewegen, die infolge der Verarbeitung von Teflon mit PFOA entsteht. Am Ende der Kontroverse akzeptierte DuPont, Maßnahmen gegen den Austritt der chemischen Substanz aus ihren Anlagen zu treffen, ohne allerdings auf den Einsatz von PFOA in der Teflon-Verarbeitung zu verzichten. Andere Unternehmen setzten auf deutlich tiefer greifende Maßnahmen, indem sie Alternativsubstanzen zu PFOA entwickelten und damit die Marke PFOA FREE ins Leben riefen.

Fest steht, dass PFOA - wie spätere wissenschaftlichen Studien bewiesen haben – nicht, oder nur in unendlich kleinem Anteil, in Pfannen mit Teflon-Beschichtung vorhanden ist. Dies auch deshalb, weil sich eventuelle Restbestände von PFOA durch eine hohe Erhitzung der Pfanne in den verschiedenen Verarbeitungsphasen verflüchtigen.

Ist Teflon also schädlich?

Falls sachgemäß benutzt, ist die Teflon-Beschichtung ungiftig und somit eindeutig sicher. Nur bei Temperaturen von über 260°C erreicht beginnt PTFE (Teflon) einen Verfallsprozess und setzt dabei Mikropartikel frei, die der Gesundheit schaden können.

Dabei gilt zu beachten, dass der Rauchpunkt der meisten Speiseöle weitaus tiefer liegt (natives Olivenöl: 210°C). Dies bedeutet, dass Pfannen mit Teflon-Beschichtung nach wie vor ideal und sicher für die Verwendung in der Küche sind.

 

DER TIPP VON Schönhuber Franchi

 

Um ein ethisch unbedenkliches Produkt zu wählen, das qualitativ hochwertig und langlebig ist, empfehlen wir von Schönhuber Franchi die Produkte der Firma WMF. Seit ihrer Entstehung im fernen 1853 hat WMF über 150 Jahre lang Erfahrung gesammelt und Forschung betrieben; heute ist ihr Name weltweit Synonym für Qualität und gute Küche und in über 90 Ländern vertreten, von den USA bis nach Japan.

Die Antihaft-Beschichtungen der WMF-Pfannen und Töpfe (CeraDur und PermaDur) sind gänzlich PFOA-frei; ihre Herstellung erfolgt somit ohne die Freisetzung schädlicher Substanzen für Lebewesen und Umwelt.

Permadur Gourmet WMF

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