Familie Franchi
Oma Luise und Opa Germano mit den Söhnen Riccardo, Paolo, Roberto und Nino

Eine Liebesgeschichte

Die Geschichte von Schönhuber Franchi ist die Geschichte einer Liebe: jener zwischen Luise Schönhuber und Germano Franchi.

Luise ist die Tochter von Johann, einem Handwerker und Händler aus Bruneck, der sich auf Haushaltszubehör spezialisiert hat. Germano ist ein forscher junger Mann aus dem Nonstal, den sein Posten als Bahnhofsvorsteher nach Bruneck geführt hat.

Ihre Blicke begegnen sich erstmals an einem schönen Frühlingstag, bei einem Spaziergang entlang der Rienz. Wenig später, wir schreiben das Jahr 1909, geben sich die beiden Verliebten unter dem Festgeläute der Kirchglocken von Bruneck ihr Eheversprechen.

 

Und so beginnt die Geschichte von Schönhuber Franchi.


Am Anfang war Schönhuber

Die Wurzeln des Unternehmens Schönhuber Franchi reichen weit in die Zeit zurück – und auch im Raum.

Sie beginnt um die Mitte des 19. Jahrhunderts in Bruneck: Hier betreibt Luises Vater Johann Schönhuber eine Werkstatt mit angrenzendem Geschäft, in dem er Haushaltartikel zum Kauf anbietet.

1921 zieht Luise mit ihrer Familie nach Bozen. Das Leben dort ist alles andere als einfach: Der Eisenbahnerlohn ihres Mannes allein reicht nicht aus, um eine sechsköpfige Familie zu versorgen. So holt sich Luise 1922 die Einwilligung von Bruder Pepi (Vater Johann war einige Jahre zuvor verstorben), in der Bozner Museumsstraße eine zweite Schönhuber-Filiale zu eröffnen.

Schaufenster in der Museumsstraße
Schaufenster in der Museumsstraße

Die Lauben Anfang 1900
Bozner Lauben Anfang 1900

1933: Schönhuber Franchi entsteht

 

Im März 1933 stirbt Luises Ehemann Germano Franchi. Paolo, der Zweitälteste, krempelt sich die Ärmel hoch und macht sich an die Arbeit, um gemeinsam mit seiner Mutter für den Familienunterhalt zu sorgen.

Nach einem kurzen Praktikum in einer Firma aus Udine kehrt Paolo nach Bozen zurück: Mit bringt er eine große Idee, viel Zielstrebigkeit und eine Prise jugendlichen Leichtsinns.

Er bündelt all seine Ersparnisse und pachtet das Geschäft unter den Bozner Lauben Nummer 45 von der Familie Eccel. Kurz vor Weihnachten, am 11. Dezember 1933, öffnet in Bozen das erste Schönhuber-Franchi-Geschäft seine Tore.

Die Fortsetzung der Geschichte kennen Sie bereits: Es ist ein Abenteuer voller Hingabe, Einsatz und Leidenschaft - in einem Buch, in dem viele Seiten noch geschrieben werden müssen.


Aufbruch aus den Lauben
Aufbruch aus den Lauben

Von den Lauben in die Streitergasse

Am 21. März 2002, dem ersten Frühlingstag, öffnet Schönhuber Franchi seine Tore erstmals in der Bozner Dr. Streitergasse.

Seit einiger Zeit hatte Riccardo Franchi (der Sohn von Paolos Bruder Nino) mit einiger Sorge die Ankunft zahlreicher großer Handelsketten unter den Lauben beobachtet. Er war entschlossen, sich von dem vorherrschenden Marktangebot zu unterscheiden und beschloss, eine neue Herausforderung in Angriff zu nehmen: Er würde Schönhuber Franchi vom Traditionslokal unter den Lauben an einen neuen Standort umsiedeln.

Riccardo wusste um das Potenzial der Altstadt und beschloss, alles auf die Dr. Streitergasse zu setzen, eine Parallelstraße der Lauben, die etwas in Vergessenheit geraten war. Mit Schönhuber Franchi kam auch neues Leben und Dynamik in die Straße zurück, und schon bald folgten zahlreiche weitere namhafte Bozner Kaufleute dem Weg von Schönhuber Franchi. Wer das Geschäft heute sucht, findet es dort: an der Hausnummer 4, wo die lebhaften Schaufenster den Blick einfangen. Herzlich Willkommen!

Ankunft in der Streitergasse
Ankunft in der Streitergasse

Via Dr. Streiter-Gasse 4

tel 0471 972640

lunedì Montag - venerdì Freitag

sabato Samstag

 

39100 Bolzano/Bozen

fax 0471 050441

9:00 13:00 - 14:30 19:00

9:00 13:00 - 14:30 18:00

 

 

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